Sa. 25.02.2012 - Max Prosa (DE)

  • Einlass: 19:00 Uhr
  • Beginn: ca. 20:30 Uhr

Ein junger Typ mit Gitarre auf der Bühne: Dylaneske Pose, Cohensche Intensität und unter dem Wuschelhaar den Trotzkopf eines Rio Reisers.

Er kommt daher mit deutschen Texten. Unverwechselbar und etwas surreal. Kleine Geschichten mit großen Sätzen. Und die tönt er in einer eigenen, starken Stimme. Max Prosas Musik hat viele Einflüsse: die großen Songwriter wird er lächelnd nennen. Und er kennt sie alle, die alten Chansons wie auch die neuen Songs, die von der gebrochenen Sorte. Auf der Bühne jedoch, da steht er als wäre sie schon immer sein Zuhause.

Wo er her kommt? Hier und da aus Berlin. Den Kudamm runter und dann rechts ab. An seine Mutter kann er sich gut erinnern, die Väter wechselten. Als Knirps sollte er Konzertgitarre lernen, er tauschte sie früh gegen eine elektrische, eine alte Telecaster, was sonst. Er schloss sich Berliner Untergrundbands an, nur um in einer Gang zu sein, aber das Mikro hielt er fest in der Hand. So packte ihn die Einsamkeit aller Sänger, er wurde zum Einzelgänger.

Nach ungezählten Gigs nahm er Demos mit Swen Meyer auf. Und plötzlich hatte er Spaß an Schule: er besuchte den Popkurs in Hamburg und begeisterte an der Popakademie Mannheim den Präsidenten Hubert Wandjo. Die Dinge kamen ins Laufen und die Demos zu Ingo Heinzmann von Universal Publishing. Heute ist Max Prosa Teil des freien Künstlernetzwerks Zughafen, dem Management von Clueso, Ryo, Norman Sinn u. a.

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